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Achtung: dieser Eintrag ist nicht mehr aktuell!
Alle Damen sind herzlich willkommen!
Veranstalter: Nachhaltigkeitsgruppe Kirchham, Michaela Stinglmayr und Christiane Schöninger
Gemeindesaal Kirchham
•14:00 -14:30 Uhr: Kleidung bringen
•Bringe saubere, schöne Kleidungsstücke und nimm dir „neue Sachen“, die dir gefallen•mit nach Hause.•Bekleidung wird verschenkt, nicht verkauft.•Übrige Kleidungsstücke bitte bis 16:30 Uhr abholen, ansonsten werden sie dem Frauenhaus gespendet.
Es erwartet dich ein gemütlicher Tauschnachmittag mit kleinen Snacks.
„Anstatt Neues zu kaufen, wollen wir Vorhandenes tauschen, gemeinsam länger nützen und Ressourcen sparen.“
Im Zuge der Klimastrategie wurde auch das Thema Lebensstil beleuchtet und es wurde zunehmend klar, dass die Textilindustrie zum Großen Teil sozial fraglich ist. Zudem hat sie einen extrem hohen Ressourcenverbrauch.
•Bis zu 30 % der für Industrieländer produzierten Kleidungsstücke werden nicht verkauft •Ein Großteil unserer Wegwerfmode landet irgendwann in Afrika auf einem großen Müllfeld am Strand. •Das durchschnittliche Baumwoll-Shirt hat einen Wasser-Fußabdruck von 2.700 Litern.•Nur 1 % des weltweiten Textilmülls wird zu neuer Kleidung recycelt•Bis zu 30 % der für Industrieländer produzierten Kleidungsstücke werden nicht verkauft •87 % des weltweiten Textilmülls landen in Mülldeponien•60 Kleidungsstücke kauft der/die Deutsche pro Jahr, jedes 5-te davon wird nie getragen…•6.000 neue Artikel stellt allein die Fast-Fashion-Marke SHEIN täglich in ihrem Shop online•Um ein Kilogramm Stoff aus Baumwolle zu erzeugen, benötigt man im (globalen) Durchschnitt 11.000 Liter Wasser.•Mehr als 80 % des Wasser-Fußabdrucks der in Europa konsumierten Baumwolle entstehen außerhalb der Europäischen Union, mit den größten Auswirkungen in den Erzeugerländern. Wasservorkommen werden ausgebeutet und/oder verschmutzt.•Plastikfasern sind im Ozean allgegenwärtig•Baumwollerzeugung birgt ernsthafte Risiken für Umwelt und Gesundheit. Baumwolle wird üblicherweise als Monokultur angebaut und benötigt fruchtbares Land sowie einen hohen Einsatz von Mineraldüngern, Unkrautvernichtungsmitteln, Insektiziden und Fungiziden. Diese Mittel stellen eine zunehmende Belastung für die Gesundheit der Arbeiter dar. Aber nicht allein die Pestizide, die im Baumwollanbau eingesetzt werden, machen Baumwolltextilien zum wahren Killer. Die in der Verarbeitung verwendeten Farben und Chemikalien sind ebenfalls oft giftig und gefährden Textilarbeiterinnen.
Kleidertausch für Damenmode (179 KB) - .PDF
26.01.2026